Präoperative Phase Die präoperative Phase ist der Zeitraum zwischen der Entscheidung des Patienten für eine Operation bis zum Anfang des Eingriffes. Meiner Ansicht nach sind die Vorgänge, die der Patient während dieser Zeit erlebt und fühlt sehr wichtig. In dieser Zeitperiode wählt der Patient seinen Arzt und führt seinen ersten Gespräch. Das Aufbauen einer guten Kommunikation mit seinem Arzt ist in dieser Phase sehr wichtig.

In diesem Zeitraum, verringern sich die Bedenken der Patienten die mit ihrem Arzt eine gesunde und eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Vor der Operation gebe ich meinen Patienten Ratschläge, einige davon sind wie folgt:

  • Beschreiben Sie Ihrem Arzt genau was Sie wollen.
  • Beschreiben Sie Ihrem Arzt auch genau was Sie nicht wollen.
  • Ihre Erwartungen sollten realistisch sein.
  • Das Atmen ist genauso wichtig wie die Form der Nase.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie verstanden haben wie die Operation durchgeführt wird.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie die Grenzen der Operation gut verstanden haben.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie verstanden haben was die Komplikationen sind und wie man damit umgeht.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie verstanden haben worauf sie vor der Operation achten müssen.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie verstanden haben worauf sie nach der Operation achten müssen.
  • Versuchen Sie vor und nach der Operation positiv eingestellt zu sein und vermeiden Sie negative Gedanken (positiv eingestellte Patienten durchleben diese Phase reibungslos).
  • Wenn Sie Raucher sind, ist für eine angenehme Operation das Aufhören mit dem Rauchen mindestens 4 Wochen vor der Operation sehr wichtig.
  • Wenn Sie vor der Operation grippale Symptome wie laufende Nase, Halsschmerzen oder sonstige Krankheitsanzeichen bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt darüber.
  • Es wird angemessen sein, wenn Sie in der postoperativen Phase von einer Betreuungsperson begleitet werden. Da wir nach der Operation das Autofahren nicht empfehlen, ist es hilfreich wenn Sie organisieren, wer Sie abholt.
  • Mindestens 6 Stunden vor Operation, sollte nichts gegessen und getrunken werden. Wenn Ihre Operation früh am Morgen stattfindet, sollten Sie nach 12 Uhr Mitternacht und wenn die Operation am Nachmittag geplant ist, sollten Sie nach dem Frühstück nichts essen und trinken.
  • Eine Woche vor der Operation sollten Medikamente wie Aspirin oder Aspirin-Ableitungen abgesetzt werden.
  • Nehmen Sie am Vorabend der Operation eine lauwarme Dusche und gehen Sie früh ins Bett. Ein ausgeruhter Körper vor der Operation ist wichtig.

Intraoperativ

Und der aufregendste Tag. Bitte versuchen Sie am Tag der Operation positiv zu bleiben. Negative Gedanken werden nur Sie und Ihre Allerliebsten unnötig aufregen. Stellen Sie sich vor, Sie werden in den Operationssaal aufgenommen und wenn Sie aufwachen, werden Sie ein völlig neues Aussehen haben.

Frauen sollten am Tag der Operation bei der Ankunft im Krankenhaus keinen Schmuck tragen und kein Make-up auftragen. Ferner sollten eventuelles Nagellack auf den Finger- und Fußnägel entfernt werden.

Anstatt enger Kleidung die beim Anziehen vom Kopf durchgezogen werden müssen, sollten weite Kleidungen mit Knöpfen auf der Vorderseite bevorzugt werden.

Wenn Sie einige Stunden vor dem Operationszeitpunkt ins Krankenhaus kommen, werden Sie Gelegenheit haben für die Ausführung der Bluttests und für einen Gespräch mit dem Anästhesie-Facharzt und Sie werden Zeit haben, sich an das Krankenhaus zu gewöhnen.

Nach der Anmeldung für den stationären Aufenthalt im Krankenhaus unter dem Namen Ihres Arztes, werden Sie ins Krankenzimmer begleitet. Die Krankenschwester wird für eine Blutanalyse vor der Operation eine Blutprobe aus dem Arm entnehmen. Viel Schmerz werden Sie nicht empfinden, denn das Verfahren dauerte nur eine kurze Zeit. Nach einer bestimmten Zeit wird Ihr Anästhesie-Facharzt des Krankenhauses Sie untersuchen und nach der Kontrolle Ihrer Blutwerte entscheiden, ob eine Allgemeinanästhesie für Sie in Frage kommt.

Um meine Patienten zu motivieren und mit ihnen zu sprechen, besuche ich sie nach der Anästhesie-Untersuchung in ihren Zimmern persönlich. Viele meiner Patienten haben mir nach der Operation mitgeteilt, dass dies sie vor der Operation beruhigt hat.

Nach dem Abschluss der Vorbereitungen des Operationssaals, wird das Pflegepersonal Sie darum bitten, das Op-Patientenhemd anzuziehen und sie werden Ihnen ein Medikament verabreichen. Danach werden Sie ins Operationssaal gebracht.

Operationssäle sind immer sehr kühl … so dachten und denken Patienten schon immer. Damit wird sowohl die eigentliche Temperatur als auch die Einrichtung des Saales gemeint. Die Operationssäle sind aber für uns Chirurgen höchstwahrscheinlich unsere Lieblings-Räume, Räume in denen wir sehr glücklich sind und uns bestens fühlen. Dies gilt auch für mich. Darüber hinaus macht mich die Durchführung einer Nasenoperation glücklich und es bereitet mir eine große Freude.

Nachdem Sie sich auf dem Op-Tisch hingelegt haben, werden Ihnen Seren um den Arm befestigt und Ihr Fachanästhesist wird Sie darüber informieren, was Sie beim Aufwachen erleben werden. Danach werden Ihnen über das Serum an Ihrem Arm Medikamente für die Narkose verabreicht. Ab diesem Moment werden Sie sich an nichts erinnern und keine Schmerzen verspüren.

Während sie unter Narkose sind, können über aktuell hochentwickelte Anästhesiegeräte all Ihre Lebensfunktionen beobachtet und wenn notwendig, sofort eingegriffen werden. Auch sind heutzutage Anästhesie-Medikamente sehr zuverlässig und werden vom Körper sehr leicht ausgeschieden.

Das war eine kurze Zusammenfassung wichtiger Punkte, die Sie vor der Operation beachten sollten und eine kurze Information darüber, was auf Sie zukommt.

Postoperative Phase

Für jemand, der sich einer Nasenkorrektur unterziehen will, ist wahrscheinlich die postoperative Phase die Zeit, die am meisten Angst macht und Neugier erweckt. Angefangen vom Verlassen des Operationssaals, wird diese Phase Sie, Ihr ganzes Leben lang begleiten. Die Patienten wollen, dass die Nase nach der Operation ihre neue Form sofort annimmt und sie können es kaum abwarten, von Familienangehörigen und Freunden Komplimente zu ihrem Aussehen zu hören. Meiner Ansicht nach ist dieser Zustand für jemanden, der einen Teil seines Gesichtes einer ästhetischen Operation unterzogen hat völlig normal, denn Man will sofort die Ergebnisse für eine schöne und dem Gesicht passende Nase, für die man den ganzen Stress ausgehalten und so viele Strapazen auf sich genommen hat, sehen. Sie haben auch Recht, aber die Realität sieht ein wenig anders aus.

Die Schwellungen, die nach der Nasenkorrektur im Augenbereich entstehen, reduzieren sich innerhalb von 3-4 Tagen und verschwinden anschließend. Es entwickeln sich auch Ödeme innerhalb der Nase im Subkutangewebe. Diese ödematöse Schwellungen klingen langsamer ab. Sie verringern sich bis zum 6. Monat und verschwinden völlig zwischen dem 6. und 12. Monat.   Das Bedeutet, dass die neue, während der Operation erstellte Nasenform, sich erst innerhalb einer Zeitspanne von 6 Monaten bis zu einem Jahr annimmt. Dies erfordert, dass der Patient in der postoperativen Phase Geduld anbringt.

Das Ödem bildet sich zuerst am Nasenrücken, im Mittelbereich der Nase, an der Nasenspitze und zuletzt am Nasensteg zurück. Zur Reduzierung des Ödems kann Ihnen Ihr Arzt empfehlen, dass Sie den oberen Nasenbereich massieren.

Punkte die Sie in der postoperativen Phase beachten sollten:

  • Putzen Sie Ihre Nase nicht schnäuzend, solange Ihr Arzt es Ihnen nicht ausdrücklich erlaubt. Wenn notwendig, können Sie sie mit einem weichem Taschentuch säubern.
  • Eventuelle Mulltupfer unter der Nase, können Sie wechseln.
  • Die angebrachten Bandagen und der Gips an der Nase werden ca. 1 Woche postoperativ im Untersuchungsraum entfernt. Entfernen Sie auf keinen Fall den Gips und die Bandagen und versuchen Sie diese trocken zu halten.
  • Vermeiden Sie Lebensmittel, die viel gekaut werden müssen. Darüber hinaus gibt es keine Nahrungsmittelbeschränkungen.
  • Vermeiden Sie übermäßige körperliche Aktivitäten und bemühen Sie sich, sich mehr auszuruhen als gewöhnlich.
  • Sie können Ihre Zähne mit einer weichen Zahnbürste leicht putzen. Versuchen Sie möglichst Ihre obere Lippe nicht zu berühren und Ihre Nase nicht zu bewegen.
  • Vermeiden Sie für mindestens 10 bis 14 Tage lange Telefongespräche und Aktivitäten, die langes Sprechen erfordern.
  • Sie dürfen Ihr Gesicht waschen. Und Sie dürfen lauwarm duschen. Der Gips auf Ihrer Nase ist wasserbeständig.
  • Vermeiden Sie starke Mimik für mindestens 1 Woche.
  • Tragen Sie eine Woche lang Kleidung mit Knöpfen an der Vorderseite. Tragen Sie keine Kleider die sie beim Anziehen vom Kopf durchziehen müssen.
  • Vermeiden Sie soweit wie möglich 6 Wochen lang direkte Sonnenstrahlen und Solarium. Sonnenstrahlen verursachen in der Nase und im Gesicht Ödeme die zur Steigerung der Schwellungen führen und die Heilung verzögern.
  • Schwimmen Sie 1 Monat lang nicht und vermeiden Sie mindestens 3 Monate Sportaktivitäten wie Tennis oder Basketball, bei denen die Nase ein Trauma erleiden kann.
  • Machen Sie sich über noch vorhandene Schwellungen oder Farbveränderungen an der Nase, im Augenbereich und an der Oberlippe keine Sorgen. In der Regel schwellen diese nach 2-3 Wochen ab. Bei manchen Patienten bedarf es 6 Monate bis die Schwellungen am Nasenbereich vollständig abklingen.
  • Nehmen Sie nur Medikamente ein, die von Ihrem Arzt verordnet wurden.
  • Benutzen Sie 4 Wochen lang keine Brille, denn sie kann die Nase belasten und zu Deformationen führen.
  • 2-3 Tage nach der Operation können Kontaktlinsen getragen werden.
  • Nachdem die Bandagen auf Ihrer Nase von Ihrem Arzt entfernt werden, können Sie Ihre Nase mit vaselin intensive care lotion sanft reinigen.
  • Bei eventuellen Unklarheiten und Nachfragen wenden sie sich bitte an Dr. med. Emre İLHAN.

Eventuelle Komplikationen & Hinweise

Die Nasenkorrektur ist die am häufigsten nachgefragte Operation in der plastischen Chirurgie. Der Unterschied zu anderen plastisch-ästhetischen Chirurgien besteht darin, dass sich bei dieser Operation Wissenschaft und Kunst vereinen, Ästhetik und Funktion sich ausgleichen.

Jeder Fall hat unterschiedliche Herausforderungen; in der präoperativen Phase sollten Funktionsstörungen der Nase sowie Techniken zur Behebung dieser Störungen sorgfältig bewertet, der Eingriff geplant und während der Operation, mit Aufmerksamkeit, Fingerspitzengefühl und Geduld eines Goldschmiedes, gearbeitet werden. Es ist eine Operation, bei der die besten Ergebnisse am schwierigsten erarbeitet werden.

Zumal das Ergebnis einer Nasenkorrektur eindeutig und die Operation präzise ist, wird das kleinste negative Detail am Ergebnis als Komplikation bezeichnet. Ergebnisse in Händen von einem erfahrenen Chirurgen sind zufriedenstellend, gut und des weiteren werden signifikante Komplikationen selten beobachtet. Auf die Details dieser Komplikationen wird hier nicht näher eingegangen.

JEDE OPERATION HAT IHRE SPEZIFISCHEN KOMPLIKATIONEN UND NUR DER CHIRURG DER NICHT OPERIERT, VERURSACHT KEINE KOMPLIKATIONEN

Wenn Sie sich für eine Nasenkorrektur bewerben, müssen Sie sich über Komplikationen und Probleme während der Operation unbedingt informieren. Diesbezügliche Fragen müssen Sie mit Ihrem Arzt besprechen und vor einer Entscheidung zur Operation, müssen Sie sich über Umstände denen Sie begegnen könnten, wenn auch selten, im Klaren sein. Dies ist für ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Artzt und dem Patienten sehr wichtig. Denn, Ihre Bewusstheit über die Risiken während der Operation, erleichtert auch Ihren Arzt.

In dem Moment, in dem wir im Alltag unser Haus verlassen um zu einem anderen Ort zu gelangen, gehen wir eine Menge Risiken ein. Jedes Fahrzeug im Verkehr nimmt ein bestimmtes Maß an Unfallrisiko an. Beim Überqueren einer Straße sind wir Risiken ausgesetzt. Solange Sie sich an die Regeln halten, verringert sich das Risiko. Wie in diesen Fällen beschrieben, gehen Sie aufgrund der Operation bestimmte Risiken ein. Weil operierende Ärzte unter jedem Umstand bestimmte Vorschriften einhalten, ihre Arbeit nach diesen Vorschriften durchführen und sich danach richten, verhalten sie sich genauso wie Fahrer im Verkehr. Das heißt, auch wenn kein Verkehrspolizist anwesend ist oder an der Kreuzung ein Fahrzeug vorhanden ist, überfahren sie nie eine rote Ampel. Sie verhalten sich auf diese Weise, um Risiken wie Infektionen etc. zu minimieren. Denn, letztendlich geht es um die menschliche Gesundheit und menschliches Leben.

Egal wie vorsichtig man ist, bei jeder Operation können unerwartete Ereignisse auftreten. Ohnehin wird Komplikation definiert als unerwünschtes Ereignis, das während oder nach der Operation eine besondere Sorgfalt und Aufmerksamkeit erfordert.

Nach Quellen variieren die Komplikationsraten der Rhinoplastik zwischen 4-18.8%. Diese Komplikationen reduzieren sich in Händen von erfahrenen Chirurgen.

Mögliche Komplikationen bezüglich einer ästhetischen Nasenkorrektur, können unter drei Überschriften analysiert werden:

  • Komplikationen während der Operation
  • Komplikationen in der frühen postoperativen Phase
  • Komplikationen in der späten postoperativen Phase

Komplikationen während der Operation

In seltenen Fällen können in Beziehung mit der Vollnarkose Komplikationen während der Operation auftreten. Ihr Anästhesie-Facharzt wird sie in dieser Hinsicht vor der Operation informieren.

Ein unerwünschter Vorfall während der Operation ist u.a. eine starke Blutung im Nasengewebe; obwohl wir blutdrucksenkende und die Blutung verringernde Medikamente für die Anästhesie verabreichen, kann es wenn auch sehr selten vorkommen, dass der Patient während der Operation eine stärkere Blutung hat. Der Grund für diesen Umstand kann die Einnahme von Aspirin oder sonstigen Medikamenten mit aspirinähnlichen Stoffen innerhalb der letzten Woche sein. Die Blutung wird in der Regel mit der Hilfe (durch Senkung des Blutdrucks) des Anästhesie-Facharztes unter Kontrolle gehalten

Komplikationen die in der frühen postoperativen Phase auftreten können

In den ersten Stunden nach der Operation können Übelkeit und Erbrechen beobachtet werden. Diese sind Nebenwirkungen der Vollnarkose. Sie können mit Medikamenten behoben werden. In meiner praktischen Umsetzung sorge ich dafür, dass allen meinen Patienten unverzüglich nach der Operation diese Medikamente verabreicht werden und daher treten Übelkeit und Erbrechen selten auf.

Ferner ist Blutung eine Komplikation, die sich in der frühen Phase entwickeln kann. Dies ist besonders der Fall, wenn der Patient einer zusätzlichen Operation für Nasenpolypen und Nebenhöhlenentzündung unterzogen wurde. Nach der Entfernung der Tamponaden, können bis zu 15 Tagen Blutungen auftreten. Ohne die Notwendigkeit einer Tamponade, stellt sich die Blutung normalerweise von selbst ein. In seltenen Fällen treten Blutungen auf, die eine Tamponierung und die Durchführung von einigen Bluttests erfordern. (Blutergüsse sind nach der Operation bei jedem Patienten anzutreffen und dieser Blutaustritt wird nicht als eine Komplikation angesehen.)

Schwellung und blaue Flecken am Augenbereich: Bei einem Großteil meiner Patienten treten ernsthafte Schwellungen und Blutergüsse nicht auf. Natürlich variiert dies von Person zu Person. Ich gebe meinen Patienten, das folgende Beispiel … ’In der Umgangssprache gibt es eine Redewendung die das Fleisch eines Menschen als fest oder locker beschreibt. Jemand der ein festes Fleisch hat, bekommt nach einem Anprall keine blauen Flecken und keine Schwellungen; aber jemand der ein lockeres Fleisch hat bekommt nach einem Anprall blaue Flecken und Schwellungen die eine Woche lang anhalten.

Damit sich die Bildung von blauen Flecken und Schwellungen beim Patienten während der Operation so gut wie möglich verringern, bin ich bei jeder Operation bemüht, wie ein Goldschmied zu arbeiten. Und ich verlange vom Anästhesie-Bereich einen niedrigen Blutdruck. Wie ich oben erwähnt habe, beeinflussen auch die Eigenschaften des Patienten den Ausmaß von blauen Flecken und Schwellungen. Eventuelle Schwellungen und blaue Flecken setzen sich in den ersten 48 Stunden an und erreichen ihren Höhepunkt. Nach 3 bis 4 Tagen verschwinden diese komplett.

Insbesondere in den ersten zwei Tagen postoperativ, intermittierend ausgeführte Behandlung des Augen- und Nasenbereichs mit kalten Kompressen, die hohe Lagerung des Patientenkopfes (Daheim mit ein paar Kissen) nach der Operation sowie postoperativ, besonders im ersten Monat, die Vermeidung von schwerer Arbeit, reduziert Schwellungen und verhindert eine Beständigkeit.

Das lange Anhalten der Ödeme und Schwellungen wird häufig bei Patienten beobachtet, die eine dicke und fettige Haut haben Dieser Umstand kann durch eine feine und präzise Arbeit eines Chirurgen minimiert werden.

Infektion: Eine postoperative Naseninfektion tritt selten auf. Die häufigste Ursache hierfür ist die Nasentamponade und das Verbleiben dieser für eine zu lange Zeit. Trotz des Fehlens eines solchen Risikos bei Silikon-Tamponaden die wir anwenden, verabreiche ich meinen Patienten in der ersten Woche postoperativ Antibiotika zur Vorbeugung.

Sehr selten kann sich zwischen zwei Schleimschichten, welche das sog. Septum, das mediale Knorpelteil des Nasenscheidewandes bedecken, eine Blutansammlung, das sog. ‚Septumhämatom‘ entwickeln. In der Regel kann die Blutansammlung in der Nase durch Aspirieren und einer Behandlung mit Antibiotika verringert werden. Zumal Silikon-Tamponaden diese Situation in optimaler Weise verhindern, entwickelt sich solch eine Komplikation nur noch selten. Aber das bedeutet nicht, dass es überhaupt nicht vorkommt.

Durchbruch an der Nahtstelle: Schnittflächen zur Öffnung der Nase während der Operation, können sich durch Ausreißen und Lösen der Naht postoperativ trennen. In diesem Fall, können die Nahtstellen selbst unter Praxisbedingungen erneuert werde.

Das Absterben eines Hautteils an der Nasenoberfläche infolge Verdünnung. In diesem Fall ist es notwendig, die Nasenhaut der Patienten die zum 2. oder 3. Mal operiert werden, vorsichtiger abzuheben. Denn, bei diesen Patienten ist der Blutdurchfluss der Nasenhaut gestört und die Versorgung mangelhaft.   Infolgedessen wurde die Haut dünner und empfindlicher. In sehr seltenen Fällen, besteht auch bei Patienten die zum ersten Mal operiert werden, das Risiko für das Auftreten ähnlicher Komplikationen.

An der Nasenspitze, an der Lippe vorne und an den Zähnen oben kann sich postoperativ eine Empfindungslosigkeit entwickeln die temporär ist.

Nasenverstopfung: Wenn beim Patienten in der präoperativen Phase intranasale Angelegenheiten wie Septumdeviation, intranasale Allergie, Nasenpolypen oder Sinusitis übersprungen wurden oder nur eine Operation an der Außenseite der Nase ausgeführt wurde, kann eine normale Nasenverstopfung infolge von Schwellungen in der frühen Phase bis in die späte Phase anhalten.

Komplikationen die in der späten postoperativen Phase auftreten können

Septum Perforation: In seltenen Fällen kann an der medialen Nasenscheidewand, dem sog. Septum, dem Knorpelwand, ein Durchbruch entstehen. Es ist kein ernster Zustand, gelegentlich werden Pfeiftöne beim Atmen des Patienten vernommen. Bei diesem, die Patienten am meisten störenden Vorfall, handelt es sich um eine Krustenbildung im Durchbruchbereich, welche zur Verstopfung der Nase führt. Dieser Zustand kann nur durch eine zweite Operation verbessert werden.

Die intranasale Entwicklung von Synechien (Verklebungen): Dies ist ein weiteres Problem, dass in seltenen Fällen bei Nasenoperationen auftaucht, keine weiteren Beschwerden verursacht und nur bei einer Routineuntersuchung entdeckt wird. Wenn die Verlagerung nicht so sehr vorne ist, verursachen sie keine Nasenverstopfung. Sie können über eine sehr einfache, kleine Operation unter örtlicher Betäubung geöffnet werden.

Verbliebene Narbe an der Wundstelle an der Nasenspitze. In der Regel hinterlassen Wunden im mittleren Gesichtsbereich keine Narben, denn diese werden beidseitig gut durchblutet und gut versorgt. Jedoch kann wie oben schon erwähnt nichts garantiert werden. Bis zu heutigem Tage habe ich von keinem meiner Patienten ähnliche Beschwerden bekommen. Aber dies bedeutet nicht, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Bei Patienten mit Nasenverkrümmung kann sich der krumme Knorpel postoperativ wieder in die gleiche Richtung, wenn nicht so stark wie vorher, leicht neigen und eine zweite kleine Operation erfordern.

Bei Nasenkorrekturen können vorherige Deformationen aufgrund einer übermäßigen Verbesserung oder unausreichender Verbesserung fortbestehen oder es kann sich eine weitere Deformation entwickeln. Diese Entwicklung kann auch zu einer Funktionsstörung führen. Manche Deformationen sind täuschend und vorübergehend und können sich während der Nachverfolgungsphase verbessern. In Fällen unbefriedigendem kosmetischem Erscheinungsbild oder unbefriedigendem neuem Erscheinungsbild der Nase, kann eine weitere Korrekturoperation (Revision) zwischen 6 Monaten und 1 Jahr postoperativ durchgeführt werden. In diesem Fall muss gewartet werden bis sich das Nasengewebe ganz heilt. Erst danach kann operiert werden. Jedoch können bei unwesentlichen Problemen unter lokaler Betäubung, 10-20 Minuten dauernde, kleine Eingriffe, sog. ‚Retuschen‘ vorgenommen werden.

WELTWEIT WERDEN BEI NASENKORREKTUREN, SELBST IN OPTIMALEN HÄNDEN 5-10% KORREKTUROPERATIONEN DURCHGEFÜHRT. DIES IST EINE FOLGE DES WUNSCHES, EIN BESSERES ERGEBNIS ZU ERZIELEN.

DAS IDEALE ERGEBNIS NACH DER NASENKORREKTUR: EIN GLÜCKLICHER PATIENT UND EIN STOLZER CHIRURG.

ES DARF NICHT AUSSER ACHT GELASSEN WERDEN, DASS ALL DIE AUFGEZÄHLTEN KOMPLIKATIONEN IN HÄNDEN VON ERFAHRENEN CHIRURGEN SEHR SELTEN AUFTAUCHEN, BZW. NICHT AUFTAUCHEN. ABER EIN PATIENT DER SICH OPERIEREN LASSEN WILL, MUSS SICH ÜBER DIE RISIKEN DER OPERATION, WENN AUCH EINS ZU EINER MILLION, UNBEDINGT INFORMIEREN.

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